Prof. Dr. Bernhard Fresacher

Forschung

Christologie

Ausgehend von der historischen Untersuchung des Sinns der Zwei-Naturen-Formel des Konzils von Chalkedon (451) in ihren semantischen Einbettungen der Zeit sollen Lehren für eine theologische...mehr...

Ausgehend von der historischen Untersuchung des Sinns der Zwei-Naturen-Formel des Konzils von Chalkedon (451) in ihren semantischen Einbettungen der Zeit sollen Lehren für eine theologische Auseinandersetzung mit religiösen Vorstellungen in den modernen Massenmedien, Literatur, Film und Computer heute gezogen werden. Im Vordergrund stehen Unterscheidungen wie fiktiv und real, davor und dahinter, religiös und areligiös. Die Formel von Chalkedon arbeitet mit der Paradoxie von Einheit und Unterschiedenheit. Auf diese Weise sorgt sie, so die These, für eine Vielfalt und eine Beweglichkeit der christlichen Formen des Welt- und des Selbstverstehens.